Mit der klassischen Moderne ist das Schlagzeug im 20. Jahrhundert aus dem Schattendasein eines reinen Orchesterinstrumentes mit meist ausschließlich begleitender oder akzentuierender Funktion herausgetreten. Zahllose Werke sind im Rahmen von Kammermusik oder auch als Sololiteratur seither entstanden, teils von erheblicher Virtuosität und oftmals als Motor für neue Entwicklungen der musikalischen Sprache.
In seinem Solo-Abend stellt der Freiburger Schlagzeuger Pascal Pons – Mitglied des Ensemble Surplus sowie Mitwirkender bei einer ganzen Reihe weiterer international renommierter Ensembles - nicht nur eine große Bandbreite an Stilen und instrumentalen Möglichkeiten vor. Mit 7 Uraufführungen gibt er auch einen Einblick in gegenwärtiges kompositorisches Denken, das sich über die Auseinandersetzung mit diesem komplexen Instrumentarium im jeweiligen individuellen Werk aktualisiert.
Werke von: Martin Bergande, Roland Breitenfeld, Andreas Fervers, Frank Michael, Wolfgang Motz, Mia Schmidt, Johann Christian Schulz, Zsigmond Szathmáry, Gordon Williamson
Premiere: SA 13.06. | 18:30 Uhr
Tanz/Performance
Das Stück erforscht durch Körper, Bewegung und Bildsprache die Dekonstruktion von Heteronormativität und eröffnet neue Perspektiven auf Identität und Miteinander.
Magdalena Weniger | KOMA&Ko
Premiere: DO 25.06. | 20:00 Uhr
Tanz/Performance
SA 27.06. | 20:00 Uhr &
SO 28.06. | 19:00 Uhr
In einer 360-Grad-Performance erforscht Weniger mit ihrer Stimme Verführung, Macht und die Wirkung von Klang auf Raum und Wahrnehmung.
Dokumentartheater von Tuğsal Moğul
DO 09.07. & FR 10.07.
jeweils 19:30 Uhr
Wie geht es weiter nach dem rassistisch motivierten Terroranschlag vom 19. Februar 2020 in Hanau, der sich in das kollektive Gedächtnis der Bundesrepublik eingebrannt hat?
Zusammen mit einer Initiative der Angehörigen der Opfer und der Überlebenden, greift Tuğsal Moğul (Theaterautor, Regisseur, Schauspieler und Arzt) die Ereignisse rund um die Mordnacht auf und gibt damit den Betroffenen das Wort.
2026 feiern wir 30 Jahre Soziokultur im E-WERK Freiburg.
Wir wollen sichtbar machen, was das E-WERK war, ist und sein wird: eine Plattform für kulturelle Teilhabe, ein kreativer Produktionsort der freien Szene in Darstellender und Bildender Kunst und ein lebendiger Begegnungsraum für Freiburg und die Region.