Ein Stück fur eine Wanderbühne sollte es werden, mit der Igor Strawinsky, der Dirigent Ernest Ansermet und der Dichter Charles Ferdinand Ramuz durch die Schweiz reisen und abseits der großen Theater spielen wollten. Autonomie und Verständlichkeit waren die Gebote der Stunde, in einer Zeit, die – nach Ausbruch der russischen Revolution und mitten im Ersten Weltkrieg – zu den schwersten in Strawinskys Leben gehörte. Der russische Märchenstoff über den Geige spielenden Soldaten, der den Teufel trifft, wird bei Ramuz und Strawinsky zu einer Parabel über Begehren und Genügsamkeit, Quintessenz: "Ein Glück ist alles Glück, zwei ist wie keins."
Eintritt: 16 Euro
Vorverkauf: SWR Classic Service | 76492 Baden-Baden | Tel: 07221-300 100 |
E-Mail: swrclassicservice@swr.de
Dominique Horwitz, Sprecher
Sebastian Manz (Klarinette), Hanno Dönneweg (Fagott), Johannes Sondermann (Trompete), Jochen Schorer (Schlagzeug), Michael Dinnebier (Violine), Sebastian Breidenstein (Kontrabass), Frederic Belli (Posaune)
Premiere: SA 13.06. | 18:30 Uhr
Tanz/Performance
Das Stück erforscht durch Körper, Bewegung und Bildsprache die Dekonstruktion von Heteronormativität und eröffnet neue Perspektiven auf Identität und Miteinander.
Magdalena Weniger | KOMA&Ko
Premiere: DO 25.06. | 20:00 Uhr
Tanz/Performance
SA 27.06. | 20:00 Uhr &
SO 28.06. | 19:00 Uhr
In einer 360-Grad-Performance erforscht Weniger mit ihrer Stimme Verführung, Macht und die Wirkung von Klang auf Raum und Wahrnehmung.
Dokumentartheater von Tuğsal Moğul
DO 09.07. & FR 10.07.
jeweils 19:30 Uhr
Wie geht es weiter nach dem rassistisch motivierten Terroranschlag vom 19. Februar 2020 in Hanau, der sich in das kollektive Gedächtnis der Bundesrepublik eingebrannt hat?
Zusammen mit einer Initiative der Angehörigen der Opfer und der Überlebenden, greift Tuğsal Moğul (Theaterautor, Regisseur, Schauspieler und Arzt) die Ereignisse rund um die Mordnacht auf und gibt damit den Betroffenen das Wort.
2026 feiern wir 30 Jahre Soziokultur im E-WERK Freiburg.
Wir wollen sichtbar machen, was das E-WERK war, ist und sein wird: eine Plattform für kulturelle Teilhabe, ein kreativer Produktionsort der freien Szene in Darstellender und Bildender Kunst und ein lebendiger Begegnungsraum für Freiburg und die Region.