In Sirene – Stimme von schön bis gefährlich widmet sich Sängerin und Choreografin Magdalena Weniger der Stimme als alltagsnahem, körperlich‑sinnlichem, identitätsstiftendem und zugleich flüchtigem Phänomen. Ausgehend vom Motiv der Sirene untersucht sie Stimme als Wirkungsraum: Verführung, Macht, Information, Resonanz. In einer vielschichtigen vokalen Komposition erscheint die Sirene nicht als Figur, sondern als Zustand: die wandelbare Stimme zwischen Klang, Körper und Bedeutung. Abseits ausgetretener Pfade überzeugt Weniger radikal und analog mit ihrer gewaltigen, vielseitigen Stimme. Das Publikum folgt ihr – wie gebannt – um ein imposantes 360‑Grad‑Bühnenbild und erlebt, wie Stimme Raum formt, Wahrnehmung lenkt und Resonanzkörper erzeugt.
Konzept, Ausstattung und Performance: Magdalena Weniger
Dramaturgische Begleitung: Ewelina Kotwa, Britta Wirthmüller, Paul Normann
Stück-Dauer: 50 Minuten
Gefördert von der Stadt Freiburg und dem Regierungspräsidium Baden-Württemberg.
Eine Kooperation mit dem huji maja und dem Campus Gegenwart Stuttgart.
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