Vernissage Fr 27.03. | 19:00 Uhr | Foyer
Ausstellung Sa 28.03.2026-So 26.04.2026
Malerei ist in aller Regel zweidimensional bestimmt, ihr Erscheinungsort ist die Bildfläche. Die malerische Oberfläche, physisch eine undurchlässige Grenzschicht, erweist sich optisch in mancherlei Hinsicht durchaus als durchlässig. Von dem Renaissance-Theoretiker Leon Battista Alberti stammt jener berühmte Vergleich des Bildes mit einem geöffneten Fenster, das den Durchblick auf die dahinter liegende Welt freigibt. Auch in heutiger Zeit, in der die Malerei sich der Abstraktion zugewendet hat, und auch die Flatness, also die Flachheit des Bildes, stärker in den Fokus gerückt ist, steht die Frage nach dem Raum hinter der Oberfläche des Bildes im Zentrum diverser malerischer Strategien.
Künstler:innen
Tina Dunkel, Tom Früchtl, Jens Hanke, Raymund Kaiser, Judith Kaminski, Frank Piasta, Christine Reifenberger, Otto Reitsperger, Evelina Velkaite
Öffnungszeiten
Do & Fr 17:00-20:00 Uhr
Sa 14:00-20:00 Uhr
So 14:00-18:00 Uhr
Geschlossen an Karfreitag, den 03.04. und Ostersonntag, den 06.04.
Do 15.10 | Fr 16.10 | Sa 17.10
20:00 Uhr
In einer Welt, die von Angst, Effizienz und Überlebenslogiken geprägt ist, gehen Karolin Stächele und ihr Ensemble der Frage nach, wie viel Freude wir noch zu erleben und uns vorzustellen vermögen.
Premiere: Fr 16.10 | 19 Uhr
Sa 17.10 | So 18.10
jeweils 19 Uhr
Eine multimediale Performance-Installation über Wahrnehmung, Verkörperung und Wandel in einer Zeit zunehmender Beschleunigung. Im Zentrum steht der Körper als Resonanzraum und Gegenentwurf zu entkörperlichten Lebensrealitäten.
Gastspiel aus Berlin
Gastspiel: Sa 17.10. | 18:30 || So 18.10. | 19:30 Uhr
Klang und Bewegung begegnen sich in einem rhythmischen, intimen Dialog – als Liebende – sinnlich und existentiell. Aus dieser Begegnung entsteht Vielfalt, denn jede Klangschicht und jede Beleuchtung des Raumes laden Neues ein.
Di 20.10. | 20 Uhr
Was hat die Unfähigkeit zu fühlen mit anti-feministischer Radikalisierung im Internet zu tun? Was übersehen wir, wenn wir Männern pauschal unterstellen, sie hätten weniger Gefühle als Frauen? Woran erkennt man toxisch-progressive Männer? Warum sind Macker so oft melancholisch? Wie werden Frauen und Queers emotional ausgebeutet? Und was hat Spider Man mit all dem zu tun?
Mi 28.10. | 19:30 Uhr
Ein Stück deutscher Geschichte, wie man es selten gehört hat: Vom Aufwachsen in der DDR als Schwarze Tochter einer weißen Regimekritikerin.
Ein Abend mit Tupoka Ogette, moderiert von Sévérine Kpoti.
2026 feiern wir 30 Jahre Soziokultur im E-WERK Freiburg.
Wir wollen sichtbar machen, was das E-WERK war, ist und sein wird: eine Plattform für kulturelle Teilhabe, ein kreativer Produktionsort der freien Szene in Darstellender und Bildender Kunst und ein lebendiger Begegnungsraum für Freiburg und die Region.