• Performance
Foto: Zeug und quer e.V.

Russische Kulturtage 2017: Madame Lenin

Ein musiktheatrales Ritual

Sa 11.11. | 20:00 Uhr

Werden Revolutionen im Nachhinein verklärt?

Das musiktheatrale Ritual Madame Lenin möchte die „Utopie“der Revolution in Frage stellen. Bei allen Neuerungen (Utopie des „Neuen Menschen“, Technisierung, Fortschrittsgedanke…) können bisweilen die negativen Auswirkungen übersehen werden – und zusammen mit ihnen die auf der Strecke Gebliebenen, die vom Fortschritt Abgehängten, die in andere Richtungen Strebenden, die Nicht-Ideologiekonformen.

Madame Lenin steht im Mittelpunkt einer musikalisch-szenischen Performance, die Übergänge und Grenzen auslotet: „Normalität“ wird „verrückt“, semantisch verständliche Sprache wird transrationaler Klang. Madame Lenin, „Protagonistin“ des gleichnamigen Stücks von Welimir Chlebnikow, ist gegen ihren Willen Insassin einer psychiatrischen Anstalt. In den Augen ihres behandelnden Arztes ist Madame Lenin eine „Verrückte“. Doch was ist eigentlich Normalität? Und wann wird sie zum Problem, das behandelt werden muss?

Die Textvorlage ist konsequent als Introspektion angelegt – 13 verschiedene „Stimmen“ ersetzen die handelnden Personen und geben die Sinneseindrücke und Gedanken Madame Lenins wieder. Ihr Inneres wird geäußert. Und wir haben Teil an ihren Schmerzen, ihren Ängsten, ihrer Behandlung. Und wir werden Teil Madame Lenins…

Mit

Künstlerische und wissenschaftliche Leitung: Clemens K. Thomas


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