• Workshop

mixed_me | Thementag Intersexualität

So 27.11. | 11:00 Uhr

11:00–19:30 Uhr

Der Thementag »Intersexualität« ergänzt den Aufführungszyklus von »mixed_me« durch einen Workshop für Künstler*innen, Performer*innen und Tänzer*innen zur künstlerisch-praktischen Arbeitsweise von Aurora Kellermann und Jo Koppe, eine moderierte Podiumsdiskussion mit Expert*innen zu verschiedenen Perspektiven auf das Thema »Intersexualität« und einen Workshop geleitet von Lucie Veith vom Verein Intersexuelle Menschen e.V. Im Anschluss daran sind alle Besucher*innen und Expert*innen eingeladen, sich im direkten Gespräch auszutauschen, um dann schließlich gemeinsam im Südufer den Abend mit dem Dokumentarfilm »Tintenfischalarm« über die persönlichen Erfahrungen des Protagonisten Alex Jürgen zu beschließen.
Durch die verschiedenen Module des Thementages wollen wir den Dialog zwischen den anwesenden Gästen und Expert*innen anregen, Informationen austauschen und einen Einblick geben in die heutige Situation und Lebensrealität von intersexuellen Menschen. Wir schaffen so einen offenen Raum der Verständigung und gemeinsamen Reflexion.

Programm

11:00–13:00 Uhr
Praktischer Workshop für Künstler*innen, Tänzer*innen, Performer*innen
Geleitet von Aurora Kellermann und Jo Koppe

13:00–13:30 Uhr
Mittagspause/Buffet

13:30–15:15 Uhr
Info-Veranstaltung/Podium und Austausch
Moderation: Marion Mangelsdorf (ZAG)
Gäste: Carina Utz (Fluss e.V.), Louis Kasten (Dritte Option), Lucie Veith (Intersexuelle Menschen e.V.), Dr. med. Marion Hulverscheidt (Medizinhistorikerin, Universität Kassel)

15:30 Uhr–17:00 Uhr
Workshop Lucie Veith (Intersexuelle Menschen e.V.)

17:00–18:00 Uhr
Abschluss – offenes Forum für Austausch und Netzwerk/Buffet

18:30 Uhr
Filmprogramm
Dokumentarfilm »Tintenfischalarm«

Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung per E-Mail an: mixed_me@mail.de

 

Kontakt:
Chris Wohlrab (Produktionsleitung)
mixed_me@mail.de / Mob. 0152 31915496

Der Thementag wird organisiert in Kooperation mit dem Zentrum für Anthropologie und Gender Studies (ZAG) der Universität Freiburg, Fluss e.V., Intersexuelle Menschen e.V. und der Initiative Dritte Option und wurde ermöglicht durch die freundliche Unterstützung der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau und der Stiftung Landesbank Baden-Württemberg.

Eintritt frei!

FLUSS e.V.
FLUSS e.V. leistet seit 1996 in und um Freiburg Bildungsarbeit zu Geschlecht und sexueller Orientierung. FLUSS e.V. geht in Schulen, besucht Jugendgruppen und bildet Erwachsene zu Geschlechterrollen, der Vielfalt von Identitäten, LSBTTIQ Lebensweisen und Diskriminierung aufgrund von Geschlecht und Sexualität fort.
www.fluss-freiburg.de

ZAG der Universität Freiburg
Zentrum für Anthropologie und Gender Studies (ZAG).
Als fakultätsübergreifender Lehr- und Forschungsverbund setzt sich das ZAG für einen Brückenschlag zwischen den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften und den Natur- und Technikwissenschaften ein. Das ZAG bietet den Masterstudiengang Gender Studies an und gibt die »Freiburger Zeitschrift für Geschlechter-Studien« (fzg) heraus. Auch in der Diesen inter- und transdisziplinären Ansatz verfolgt das ZAG auch in der Forschung.
www.zag.uni-freiburg.de

Dritte Option
Die Kampagne für eine dritte Option begleitet eine Klage auf eine dritte Option beim Geschlechtseintrag juristisch und mit einer politischen Kampagne. Sie schafft so Raum und Sichtbarkeit für alle Geschlechter jenseits von Mann* oder Frau* und versucht das Recht auf Selbstbestimmung juristisch und gesellschaftlich zu erkämpfen.
www.dritte-option.de

Intersexuelle Menschen e.V.
Intersexuelle Menschen e.V. setzt sich ein für ein selbstbestimmtes, diskriminierungsfreies Leben aller Menschen. Intersexuelle Menschen e.V. steht ein für die Verwirklichung der Menschenrechte und wendet sich gegen jede Art von Diskriminierung und Benachteiligung wegen des Geschlechts auf nationaler und internationaler Ebene.
www.im-ev.de

Dr. med. Marion Hulverscheidt (Universität Kassel)
Marion Hulverscheidt studierte Humanmedizin und Wissenschaftsgeschichte an den Universitäten in Kiel und Göttingen, mit Studienaufenthalt in Wien. Sie arbeitet überwiegend medizin- und wissenschaftshistorisch, verfügt jedoch auch über klinische Erfahrungen aus der Gynäkologie und der Allgemeinmedizin. Ihr Forschungsinteresse liegt vornehmlich auf der Medizin des 20. Jahrhunderts mit Verbindungen ins 19. Jahrhundert und, insbesondere was medizinethische Fragestellung betrifft, in die Jetztzeit. Marion Hulverscheidt fragt nach der Wissensproduktion und ihren kulturellen und politischen Einflüssen.

 

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